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Kirchenvorstand

Ihre „Vertrauensleute“
… im „Parlament“ der Kirchengemeinde

Auch eine Kirchengemeinde braucht eine „Leitung“ – Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich um das kümmern, was für die Gemeinde und in der Gemeinde wichtig ist.  Dabei sind bestimmte Vorschriften und Gesetze zu beachten, die in der Landeskirche gelten;  sie geben den äußeren, formellen Rahmen vor, damit die eigentliche, geistliche Aufgabe erfüllt werden kann:  Für die Menschen in Blomberg unsere Gemeinde als einen Ort zu gestalten, an dem sie ihren Glauben (aus-) „üben“ können, in Gottesdiensten und anderen Zusammenkünften – mit ihren Fragen und Gewissheiten, im Auf und Ab des Lebens, von der Geburt bis zum Tod, mal für sich allein und dann in größerer Runde und Gemeinschaft.  Hier soll man das Evangelium von der Liebe Gottes hören, sich über Gott und die Welt austauschen, beten, singen, Kraft schöpfen, in der Nachfolge Jesu Christi zu leben versuchen, sich für andere engagieren können.
Das zu ermöglichen und zu unterstützen, ist die Aufgabe des Kirchenvorstands.

Die Verfassung unserer Lippischen Landeskirche sieht für alle Ebenen von der Ortskirchengemeinde bis zum Landeskirchenamt eine sogenannte „prebyterial-synodale Struktur“ vor.  Das bedeutet zweierlei:  Einerseits werden alle Leitungsgremien durch Wahlen besetzt, andererseits nehmen sie ihre jeweiligen Aufgaben in gemeinsamer Verantwortung wahr.  Dieses Prinzip gilt auch für den Vorstand einer Kirchengemeinde.

In unserem Kirchenvorstand arbeiten 12 Ehrenamtliche mit;  alle Dinge, die unsere Gemeinde betreffen, beraten und entscheiden sie zusammen mit dem Pfarrer.  Dazu findet in jedem Monat eine Sitzung statt – abzüglich der Sommerferien 11 im Jahr.
Nach einer Andacht zu Beginn wird die vorher bestimmte Tagesordnung bearbeitet;  dabei geht es um …
Termine.  Wer übernimmt wann den Lektoren- oder Kollektendienst im Gottesdienst?  An welchem Sonntag feiern wir das nächste Gemeindefest, die Goldene Konfirmation, die Abendgottesdienste?
inhaltliche Schwerpunkte der Gemeindearbeit und deren Organisation:  Gottesdienste, Konzerte, Schwerpunkte unseres sozial-diakonischen Engagements (Gemeinsame MahlZEIT, Diakoniestation, Arbeitslosenzentrum u.a.), Durchführung von Themenabenden – auch in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden.  Und immer wieder beschäftigt uns die Frage: Wie können wir den Gemeindegliedern zeigen, dass sie willkommen sind und auch gebraucht werden, und dass es etwas sehr Wertvolles und Schönes ist, in einer Gemeinde (aktiv) dabei zu sein?
Personalangelegenheiten.  Die Kirchengemeinde ist Arbeitgeberin;  Gemeindesekretärin, Küsterin, Kirchenmusiker u.a. sind bei uns angestellt.
Bauangelegenheiten.  Die Gebäude (Kirche, Gemeindehaus, Pfarrhaus) und deren Einrichtung müssen unterhalten werden; dazu gehören ggf. Wartungen und Reparaturen;  Betriebssicherheit, Feuerschutz, Energiesparmaßnahmen usw. sind zu berücksichtigen.  Vom Dach bis zur Heizungsanlage, von einer gut funktionierenden Mikrophonanlage bis zur schön klingenden Orgel ist alles im Blick zu behalten.
Finanzangelegenheiten.  Ein sorgsamer Umgang mit den zur Verfügung stehenden Geldmitteln (Kirchensteuer, Spenden) versteht sich von selbst; sinnvolle Investitionen und Sparsamkeit gehören gleichermaßen dazu.  Für jedes Jahr werden ein Haushaltsplan und ein Haushaltsabschluss erstellt, bei der Landeskirche eingereicht und vom Rechnungsprüfungsamt streng begutachtet.  Bisher bekamen wir immer das „O.K.“.
Fragen und Anregungen aus der Gemeinde – Kritik und Lob.
Dieser Punkt ist besonders wichtig!  Falls Sie etwas auf dem Herzen haben, von dem Sie meinen, dass es im Kirchenvorstand besprochen werden sollte, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.  Wir können nur auf das reagieren, von dem wir etwas erfahren.  Es geht um IHRE Gemeinde, damit auch um IHR (Glaubens-) Zuhause.  Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Hier stellen sich die Mitglieder des Kirchenvorstandes vor.

Dini Abbas

52 Jahre, verheiratet, 3 erwachsene Kinder, Arzthelferin. Ich bin seit 2002 Mitglied im KV und tätig im Finanz- und Bau-, sowie im Personalausschuss. Ich übernehme gerne und regelmäßig Lektorendienste und begleite unsere Katechumenen und Konfirmanden auf ihren Freizeiten. Die bisherige Tätigkeit in unserer Kirche hat mir viel Freude bereitet, und ich hoffe, auch in den nächsten vier Jahren einen nützlichen Beitrag zu unserer Gemeinschaft leisten zu können.

Claudia Andresen

54 Jahre, verheiratet,
3 erwachsene Töchter, Apothekerin.
Nach vier interessanten Jahren im KV möchte ich mich gerne weiter für unsere MaLuKi einsetzen, damit wir eine lebendige Gemeinde bleiben.

Raphaela Freihof

40 Jahre, verheiratet,
1 Tochter, Arzthelferin.
Ich bin neu im KV und hoffe, die Gemeinde mit Rat und Tat unterstützen zu können, im Gottesdienst und darüber hinaus, z.B. bei Gemeindefesten. Ich freue mich, eigene Ideen einbringen zu können und eine Aufgabe zu haben, die auch anderen nützt.

Jürgen Hausmann

57 Jahre alt, verheiratet,
drei erwachsene Söhne, Bankkaufmann.
Ich bin bereits seit acht Jahren im KV; Tätigkeitsschwerpunkt im Bau- und Finanzausschuss, außerdem im Stiftungsrat der MaLuKi-Stiftung; wichtig ist mir außerdem die Gottesdienstmitgestaltung.

Axel Hesse

58 Jahre alt, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, Landwirt.
Seit 16 Jahren arbeite ich im KV der MaLuKi mit. Ich habe im Personal-, sowie im Bau- und Finanzausschuss (Betreuung der Baumaßnahmen) mitgearbeitet. Ich freue mich auf eine weitere gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Kirchenältesten für unsere Gemeinde.

Helga Homann

67 Jahre alt, drei erwachsene Kinder (und 4 Enkelkinder), wohnhaft in Blomberg; Rentnerin.
Seit 16 Jahren arbeite ich mit Freude im KV unserer Gemeinde mit, insbesondere im Besuchskreis und im Team der Gemeinsamen MahlZEIT. Daneben engagiere ich mich seit etwa 5 Jahren in der ÖKAH im Kreisseniorenheim. Ich freue mich auf die nächsten 4 Jahre im KV.

Helga Klaas

59 Jahre alt, verheiratet, zwei erwachsene Kinder, wohnhaft im Ortsteil Tintrup; Erzieherin.
Seit meiner Taufe gehöre ich zu unserer Gemeinde, mit der ich mich sehr verbunden fühle.
Seit 2004 bin ich im Kirchenvorstand und in dem Ausschuss Kinder- und Jugendarbeit sowie im Diakonieausschuss aktiv, außerdem im Stiftungsrat der MaLuKi-Stiftung. Ich freue mich auf eine weitere spannende Zeit in unserer Gemeinde.

Edyta Matschke

36 Jahre, verheiratet und Mutter von 2 Kindern (17 und 14 Jahre alt); Reinigungsfachkraft.
In unserer Gemeinde gefällt mir, dass jeder sich einbringen kann, und niemand Stärke zeigen muss. Die Gemeinschaft und die Liebe Gottes fangen einen immer wieder auf. Mit Herz, Mund und Händen möchte ich mich in den kommenden Jahren für meinen christlichen Glauben und für meine Gemeinde einsetzen.

Ulrich Oehlerking

71 Jahre alt, verheiratet, wohnhaft in Siekholz; Rentner.
Seit vier Jahren gehöre ich dem Kirchenvorstand an und freue mich auf eine weitere Amtszeit, in der ich etwas für die Gemeinde bewegen kann. Meine Stärken will ich gerne weiterhin in technischen und organisatorischen Aufgaben einsetzen.

Ulrike Ostwaldt

55 Jahre alt, vier erwachsene Kinder, Lehrerin im Berufskolleg Lüttfeld in Lemgo.
Ich singe im Chor und spiele im Posaunenchor mit. Seit 2011 darf ich als Prädikantin auch ab und zu einen Gottesdienst halten. Ich bin im Kirchenvorstand, weil es mir wichtig ist, in meiner Kirchengemeinde mitzuarbeiten, zu helfen und so meinen Glauben auch konkret ausdrücken zu können. Ich habe in unserer Gemeinde eine Heimat gefunden, eine persönliche und meist offene Gemeinschaft.

Thomas Schinkel

46 Jahre alt, verheiratet, mit drei erwachsenen und einem schulpflichtigen Kind, wohnhaft in Istrup; Arbeitspädagoge.
Ich arbeite gerne aktiv in der Gemeinde mit, nun zum zweiten Mal für 4 Jahre auch im KV; die Gottesdienste liegen mir besonders am Herzen; daneben bin ich im Team der Gemeinsamen MahlZEIT.

Judith Schwalbach

50 Jahre alt,
2 erwachsene Kinder, Lehrerin an der Realschule in Lemgo.
Ich wohne jetzt seit gut einem Jahr in Blomberg und freue mich, durch die Arbeit im Kirchenvorstand in „meiner“ Gemeinde aktiv mitwirken zu können.