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Taufe: Gottes Liebe hält (dich)!

Sie möchten Ihr Kind oder sich selbst taufen lassen?

In der Taufe feiern wir das liebevolle „Ja!“ Gottes zu uns Menschen.  Wir sollen wissen, dass wir zu ihm gehören, und dass er unsere Wege begleitet.
Wir alle möchten einigermaßen „heile“ durchs Leben kommen, wir wollen glücklich sein, möglichst gesund, im Frieden leben. Wir wünschen uns, dass immer jemand an unserer Seite ist – verläßlich und mit seiner ganzen Liebe. (Groß-) Eltern, (Enkel-) Kinder, Geschwister, Paten, Freunde – sie alle können so füreinander einstehen. Als Christen vertrauen wir darauf, dass Gott das ebenso tut, auch und gerade dann, wenn wir uns sonst einmal ganz allein fühlen. Durch Jesus hat er uns versprochen: „Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende!“ Immer und überall.
Bei der Taufe wird uns dieses Versprechen mit dem Wasser und dem Namen Gottes sozusagen „auf den Leib geschrieben“. Der Täufling und seine Familie, die im Gottesdienst versammelte Gemeinde, feiert den Segen der Taufe – dankbar und voller Zuversicht.
Wenn ein (kleines) Kind getauft wird, bekennen Eltern und Paten ihren Glauben und versprechen, ihrem Kind dabei zu helfen, selbst in diesen Glauben an Gott hineinzuwachsen, also ein eigenes Vertrauen zu ihm zu entwickeln.  Diese Aufgabe ist wichtig, und wir versuchen, den Eltern dabei zu helfen;  das Angebot des Kindergottesdienstes und des Konfirmandenunterrichtes gehören dazu.

Zur Verabredung eines Tauftermins und für alle weiteren Fragen – auch, wenn Sie selbst als Erwachsne/r getauft werden möchten – wenden Sie sich bitte an unser Pfarrbüro oder an Pfarrer Jörg Deppermann selbst.
Zur eigenen Vorbereitung können Sie hier schon den Anmeldebogen ansehen bzw.  herunterladen, eventuell ausdrucken und schon für das Taufgespräch ausfüllen.

 

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Konfirmation: Es mit Gott versuchen – überleg doch mal!

Im Laufe des Lebens gibt es viele Anlässe, ein Fest zu feiern.  Geburtstage, die Einschulung, die bestandene Führerscheinprüfung, irgendein Jubiläum, den mühsam erkämpften Sieg in einer bestimmten Sportart … oder:  die Konfirmation!
Die Tatsache, dass seit etlichen Jahrhunderten in unserer Kirche meistens (kleine) Kinder getauft werden – ganz selten Erwachsene -, hat zur Einführung der Konfirmation geführt.  Der sogenannte „Kirchliche Unterricht“ (Katechumenen- und Konfirmandenstunde) ist dabei nichts anderes als eine Hilfe für die Kinder / Jugendlichen, sich mit ihren eigenen Gedanken und Fragen über „Gott und die Welt“ zu beschäftigen.
Wer bin ich?  Wie stelle ich mir mein Leben vor?  Was möchte ich erreichen, wofür kann ich mich einsetzen?  Wovor habe ich Angst?  
Was bedeutet Vertrauen?  Gibt es Gott?  
Was ist mit dem Unrecht und Leid in der Welt?
Muss ich mich an Regeln halten … an welche denn?
Frieden und Gerechtigkeit – mehr als ein Traum?!  

Wenn Jesus neben mir säße, dann …
Was heißt „Nachfolge“?
Gottesdienst feiern, beten, zur Kirche gehören.  Wie kann und möchte ich glauben?  
Das Kennenlernen biblischer Texte, die eigene Auseinandersetzung mit ihnen und auch mit anderen wichtigen Zeugnissen des christlichen Glaubens gehören natürlich zum Unterricht dazu;  ebenso die Aufgabe, manches davon auswendig zu lernen.  

Der Kirchliche Unterricht dauert in unserer Gemeinde etwas mehr als anderthalb Jahre;  er beginnt im September des einen und endet im April/Mai des übernächsten Jahres.
Zum Unterricht eingeladen werden immer alle Kinder aus den Familien unserer Gemeinde, die zu Beginn des Unterrichts mindestens 11 Jahre alt sind; selbstverständlich sind auch bis dahin nicht getaufte Kinder herzlich willkommen.  Zwei Freizeiten der jeweiligen Gruppen runden das Programm ab.
Die Konfirmation selbst feiern wir immer am 3. Sonntag nach Ostern;  dieser Sonntag trägt den Namen „Jubilate“ – Freuet euch!  Und so soll es ja auch sein.

Das Wort „Konfirmation“ bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie Befestigung, Zustimmung, Verankerung.  Die Jugendlichen sprechen nun ihr eigenes (Glaubens-) Bekenntnis und sagen damit „Ja!“ zu der Einladung Gottes, mit ihm durch ihr weiteres Leben zu gehen – seinem Wort und seiner Freundschaft vertrauend.  Dazu werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden gesegnet, was für sie selbst und in besonderer Weise für die Eltern ein wichtiges Zeichen ist.  Die Jugendlichen nabeln sich nach und nach ab, werden immer selbständiger … wie gut ist es, auf Schutz und Begleitung durch Gott hoffen zu können.

Ja, es ist in jedem Jahr ein schönes, berührendes und fröhliches Fest!

 

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Trauung: Das „Ja!“ der Liebe

Sie möchten heiraten und sich trauen (lassen)?

Dann haben Sie etwas sehr Schönes und Großes vor, und wir freuen uns, wenn wir Sie dazu an einem wichtigen Punkt begleiten können. Denn die kirchliche Trauung und die Segnung sind Gottesdienst-Feiern in einer besonderen Lebenssituation: Zwei Menschen sind einander begegnet, haben ihre gegenseitige Liebe füreinander entdeckt und dann beschlossen, ihren weiteren Weg gemeinsam als Paar zu gehen.
Zusammen mit denjenigen, die ihnen wichtig sind, feiern sie ihre Hochzeit. Dabei werden die „weltlichen“ Dinge über das Standesamt geregelt; für die Feier des Gottesdienstes ist die jeweilige Kirchengemeinde, das Pfarramt Ihr Ansprechpartner.
Im Gottesdienst blickt das Paar dankbar und zuversichtlich zugleich in die Zukunft. Die beiden Partner versprechen – und sie tun das vor Gott und der versammelten Gemeinde -, einander „zu lieben und zu ehren, Freude und Leid zu teilen, und die Treue zu halten, solange sie leben“. Sie erbitten dazu den Segen Gottes und bekommen diesen unter Handauflegung zugesprochen. – Ein bedeutender Moment an einem besonderen, hoffentlich fröhlichen und lange Zeit nachklingenden Tag.

Wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unser Pfarrbüro oder an Pfarrer Jörg Deppermann selbst.

Zur Vorbereitung des Gottesdienstes findet ein ausführliches Traugespräch statt.  Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Zur Anmeldung der Trauung nutzen Sie bitte das Kirchbuch-Formular.

Alles Gute!

 

kindergottesdienst maluki Blomberg
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Kindergottesdienst

Auch die „Kleinen“ feiern … selbst wenn sie schon etwas größer sind!

An jedem Sonntag außerhalb der Schulferienzeiten (NRW) findet bei uns auch der Kindergottesdienst statt.
Alle Leute – ob klein oder groß, jung oder älter – beginnen um 10.00 Uhr gemeinsam in der Kirche.  Nach einem Lied, dem Psalmgebet und der ersten Lesung aus der Bibel gehen die Kinder dann rüber ins Gemeindehaus, während die Erwachsenen in der Kirche bleiben.  Evi Kobs, Timea Kobs und manchmal noch andere Helferinnen haben alles vorbereitet:  eine biblische Geschichte wird erzählt, nachgespielt, etwas dazu gebastelt, gesungen, das gemeinsame Vaterunser gebetet.  Manchmal im Jahreslauf bereiten die Kinder etwas Besonderes für die Erwachsenen vor: am Erntedanktag zum Beispiel eine große Schüssel Obstsalat, hin und wieder zum Kirchkaffee frische Waffeln.
Zur Zeit kommen vor allem die Vorkonfirmanden und einige von deren jüngeren Geschwistern zum Kindergottesdienst. Es ist in der Regel ein fröhliches (manchmal auch etwas wildes) Miteinander.  Die Kinder erleben Gemeinde-Gemeinschaft, wachsen (hoffentlich!) in den Glauben hinein, lernen dabei wichtige Dinge.  Und natürlich kann diese Gruppe noch größer werden.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, alle Kinder sind jederzeit willkommen!
(Und womöglich nutzen Sie als Eltern die Gelegenheit und feiern, weil Ihr Kind gut „versorgt“ ist, selbst einmal wieder den Gottesdienst mit …?)

Weitere Info: Evi Kobs
Tel.. 05263 – 95 78 860

Sie möchten gerne bei der Gestaltung des KiGoDi mitmachen?  Melden Sie sich;  wir brauchen Ihre Begabung!

 

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Kirchenvorstand

Ihre „Vertrauensleute“
… im „Parlament“ der Kirchengemeinde

Auch eine Kirchengemeinde braucht eine „Leitung“ – Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich um das kümmern, was für die Gemeinde und in der Gemeinde wichtig ist.  Dabei sind bestimmte Vorschriften und Gesetze zu beachten, die in der Landeskirche gelten;  sie geben den äußeren, formellen Rahmen vor, damit die eigentliche, geistliche Aufgabe erfüllt werden kann:  Für die Menschen in Blomberg unsere Gemeinde als einen Ort zu gestalten, an dem sie ihren Glauben (aus-) „üben“ können, in Gottesdiensten und anderen Zusammenkünften – mit ihren Fragen und Gewissheiten, im Auf und Ab des Lebens, von der Geburt bis zum Tod, mal für sich allein und dann in größerer Runde und Gemeinschaft.  Hier soll man das Evangelium von der Liebe Gottes hören, sich über Gott und die Welt austauschen, beten, singen, Kraft schöpfen, in der Nachfolge Jesu Christi zu leben versuchen, sich für andere engagieren können.
Das zu ermöglichen und zu unterstützen, ist die Aufgabe des Kirchenvorstands.

Die Verfassung unserer Lippischen Landeskirche sieht für alle Ebenen von der Ortskirchengemeinde bis zum Landeskirchenamt eine sogenannte „prebyterial-synodale Struktur“ vor.  Das bedeutet zweierlei:  Einerseits werden alle Leitungsgremien durch Wahlen besetzt, andererseits nehmen sie ihre jeweiligen Aufgaben in gemeinsamer Verantwortung wahr.  Dieses Prinzip gilt auch für den Vorstand einer Kirchengemeinde.

In unserem Kirchenvorstand arbeiten 12 Ehrenamtliche mit;  alle Dinge, die unsere Gemeinde betreffen, beraten und entscheiden sie zusammen mit dem Pfarrer.  Dazu findet in jedem Monat eine Sitzung statt – abzüglich der Sommerferien 11 im Jahr.
Nach einer Andacht zu Beginn wird die vorher bestimmte Tagesordnung bearbeitet;  dabei geht es um …
Termine.  Wer übernimmt wann den Lektoren- oder Kollektendienst im Gottesdienst?  An welchem Sonntag feiern wir das nächste Gemeindefest, die Goldene Konfirmation, die Abendgottesdienste?
inhaltliche Schwerpunkte der Gemeindearbeit und deren Organisation:  Gottesdienste, Konzerte, Schwerpunkte unseres sozial-diakonischen Engagements (Gemeinsame MahlZEIT, Diakoniestation, Arbeitslosenzentrum u.a.), Durchführung von Themenabenden – auch in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden.  Und immer wieder beschäftigt uns die Frage: Wie können wir den Gemeindegliedern zeigen, dass sie willkommen sind und auch gebraucht werden, und dass es etwas sehr Wertvolles und Schönes ist, in einer Gemeinde (aktiv) dabei zu sein?
Personalangelegenheiten.  Die Kirchengemeinde ist Arbeitgeberin;  Gemeindesekretärin, Küsterin, Kirchenmusiker u.a. sind bei uns angestellt.
Bauangelegenheiten.  Die Gebäude (Kirche, Gemeindehaus, Pfarrhaus) und deren Einrichtung müssen unterhalten werden; dazu gehören ggf. Wartungen und Reparaturen;  Betriebssicherheit, Feuerschutz, Energiesparmaßnahmen usw. sind zu berücksichtigen.  Vom Dach bis zur Heizungsanlage, von einer gut funktionierenden Mikrophonanlage bis zur schön klingenden Orgel ist alles im Blick zu behalten.
Finanzangelegenheiten.  Ein sorgsamer Umgang mit den zur Verfügung stehenden Geldmitteln (Kirchensteuer, Spenden) versteht sich von selbst; sinnvolle Investitionen und Sparsamkeit gehören gleichermaßen dazu.  Für jedes Jahr werden ein Haushaltsplan und ein Haushaltsabschluss erstellt, bei der Landeskirche eingereicht und vom Rechnungsprüfungsamt streng begutachtet.  Bisher bekamen wir immer das „O.K.“.
Fragen und Anregungen aus der Gemeinde – Kritik und Lob.
Dieser Punkt ist besonders wichtig!  Falls Sie etwas auf dem Herzen haben, von dem Sie meinen, dass es im Kirchenvorstand besprochen werden sollte, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.  Wir können nur auf das reagieren, von dem wir etwas erfahren.  Es geht um IHRE Gemeinde, damit auch um IHR (Glaubens-) Zuhause.  Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Hier stellen sich die Mitglieder des Kirchenvorstandes vor.

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