Artikel

Beerdigung: Wenn wir Abschied nehmen.

Schritte auf dem Weg der Trauer

Es ist eine schlichte, unausweichliche Tatsache, dass jeder Mensch, der geboren wird, auch sterben muss.
So sehr wir uns über die Geburt eines Kindes freuen mögen und ihm gern ein behütetes, glückliches Leben wünschen, so sehr macht uns der Tod eines geliebten Menschen traurig und tut weh.  Erinnerungen an den Verstorbenen bleiben uns, aber er selbst fehlt.
Die Hinterbliebenen – Partner, Familien, Freunde, Nachbarn – müssen Abschied nehmen.  Dazu gehört es, den Verstorbenen in einem Sarg (oder seine Asche in einer Urne) auf dem Friedhof zu beerdigen.
Viele der praktischen Aufgaben, die damit zusammenhängen, übernimmt ein Bestattungsunternehmen;  dazu gehören auch solche Dinge, die mit der Stadt, bei Versicherungen, Krankenkassen u.a. geregelt werden müssen.  Für die Durchführung des Trauergottesdienstes ist der Gemeindepfarrer zuständig.  Wichtige Absprachen, z.B. zu Ort und Zeit der Beerdigung, werden gemeinsam getroffen.

Man kann sagen, dass die Beerdigung ein Liebesdienst an dem Verstorbenen und ein Trostamt für die Hinterbliebenen ist.
Im Trauergottesdienst haben beide: Klage und Dank, Zweifel und Glaubensgewissheit, Schweigen und Gesang ihren Platz.  Das Leben des Verstorbenen kommt ebenso zur Sprache wie die Bedeutung des Glaubens an die ewige Treue und Barmherzigkeit Gottes.  Bibelworte werden erinnert und ausgelegt, das Geschenk des Lebens ebenso bedacht wie die Hoffnung auf eine Bewahrung des Menschen durch Gott über den Tod hinaus.
Am Grab mag es unser Gebet sein, nicht mehr und nicht weniger:
„Wir geben diesen Menschen aus den Händen.  
Wir legen ihn in die Erde, und also in deine Hände, lebendiger Gott.  
Sei ihm gnädig.  Und sei unser Trost und Frieden.“

 

Auch das kommt vor: Jemand möchte vorab über seine Beerdigung sprechen, möchte sich Gedanken über Bibelwort und Lieder machen, die Gestaltung der Trauerfeier besprechen.
Was auch immer – nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.